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Körperpflege, Essen, Schlafen

Körperpflege

Die Pflegemaßnahmen nehmen bei Kleinkindern einen breiten Raum ein. Sie sind wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Körperpflege, Schlafbedürfnisse und das Einnehmen der Mahlzeiten sind für unsere Kinder von elementarer Bedeutung. Deshalb wird dem Kind die Möglichkeit gegeben seinem eigenen Schlafrhythmus und ggf. auch Essenrhythmus zu folgen.

Da unsere Krippe von Kindern im Alter zwischen acht Wochen und drei Jahren besucht wird, nimmt die Sauberkeitserziehung einen hohen Stellenwert ein. Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, wie z. B das Anhalten der Kinder zum selbständigen Hände bzw. Gesicht waschen.

Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt, jedoch immer vor dem Mittagessen und nach dem Schlafen. Die Windeln und Feuchttücher werden von den Eltern mitgebracht. Die Kinder werden von uns, wenn es nötig ist, gewaschen, bzw. leiten wir sie dazu an, es selbständig zu tun    (z. B. Hände und Mund waschen nach dem Essen, nach der Toilettenbenutzung, nach Bastelarbeiten, nach dem Spielen im Sandkasten etc.).


Das „Sauberwerden"

Wann sollte ein Kind keine Windeln mehr benötigen und das WC benutzen? Eben dann, wenn es geht und das Kind soweit ist.

Wir setzen generell voraus, dass der Zeitpunkt des Beginns, an welchem sich ein Kind von der Windel entwöhnen lässt, absolut verschieden und ein individueller Prozess ist. Den Zeitpunkt für den Beginn der Entwöhnung von der Windel in der Kinderkrippe bestimmen die Eltern in Absprache mit dem Krippenpersonal.

Die Vorstellungen und u. U. die Vorgehensweisen der Eltern sind dabei maßgebend und das Krippenpersonal versucht, Eltern und Kinder in ihren Bemühungen zu unterstützen und zu beraten.


Essen

In der Krippe gibt es feste Essenszeiten für das gemeinsame Frühstück und das Mittagessen. Alle Kinder und Mitarbeiter sitzen gemeinsam am Tisch, der schön gedeckt ist. Rituale, wie einen „Guten Appetit“ wünschen, ein gemeinsamer Beginn, das Einhalten der Tischregeln und eine ruhige Grundhaltung beim Essen sind uns wichtig.

Zum Frühstück gibt es belegte Brote/Brötchen und Milch oder Tee. Als Zwischenmahlzeit am Vormittag wird Obst gereicht, nach dem Mittagschlaf gibt es eine weitere Zwischenmahlzeit.

Das warme Mittagessen wird jeden Tag frisch in der Einrichtung zubereitet, ältere Kleinkinder werden in die Zubereitung mit einbezogen. So versuchen wir den Kindern zu vermitteln, dass das Essen aus verschiedenen Zutaten besteht. Erkenntnisse der Ernährungsforschung werden berücksichtigt und in den Krippenalltag mit einbezogen.

Wir achten auf eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung aus guten Zutaten. Obst, Gemüse und Eier kaufen wir möglichst am Dienstag und Freitag frisch auf dem Wochenmarkt gemeinsam mit den Kindern ein, das Fleisch wird beim Metzger gekauft.

Der wöchentliche Speiseplan für das Mittagessen wird ausgehängt.

Am Nachmittag gibt es Obst, Müsli, Joghurt, Brote oder Gebackenes.

Zum Trinken gibt es Wasser, Tee mit Saft oder Saftschorlen.

Die Einrichtung stellt für jedes Kind einen Trinkbecher. Wenn die Kinder noch eine Saug- oder Trinkflasche brauchen, so geben die Eltern diese mit.

Besonderheiten bei Kindern mit Allergien und Unverträglichkeiten werden besprochen und berücksichtigt.

Babys erhalten ihr Fläschchen in Absprache mit den Eltern. Bitte geben Sie abgepumpte Milch oder Milchpulver mit. Die Einführung der festen Nahrung bei Babys findet in engem Kontakt zu den Eltern statt. Bitte geben Sie ihrem Baby das gewünschte Essen mit. Sie entscheiden dann als Eltern, ab wann ihr Baby bei uns mitisst.
 

Schlafen

Ausreichender Schlaf ist – wie die Befriedigung des natürlichen
Bewegungsdranges - eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes. Das Schlafbedürfnis ist aber individuell verschieden, wobei das Alter nur ein sehr allgemeiner Anhaltspunkt ist.

Das Kind soll das Schlafen als etwas Schönes und Beruhigendes empfinden. Dies kann es nur, wenn das individuelle Schlafbedürfnis des Kindes und nicht der Tagesablauf die Schlafenszeit bestimmt. Wann und in welcher Form das Kind eine Schlaf/Ruhephase braucht, besprechen Eltern und Betreuer im persönlichen Gespräch.

Schläft das Kind nur noch einmal am Mittag, gehen wir in eine gemeinsame Mittagsruhe nach dem Mittagessen. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlaf- oder Ruheplatz, den es mit persönlichen Gegenständen wie Schnuller, Teddybär oder Puppe gemütlich einrichten kann. Matratzen, Schoner und Laken sind in der Einrichtung vorhanden, bringen Sie für Ihr Kind eine Decke oder einen Schlafsack mit.

 

Eingewöhnung

Der Eintritt des ersten Kindes in die Kinderkrippe hat für Eltern und Kinder den Charakter der Erstmaligkeit / Einmaligkeit. Für die Familien ist die Aufnahme ihres Kindes in die Kinderkrippe etwas Neues und Fremdes, das evtl. mit Unsicherheit behaftet ist.

Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Kinderkrippe in Anwesenheit einer Bezugsperson notwendig.

Um mit jeder Familie die Eingewöhnungsphase individuell zu gestalten, wird nach Möglichkeit jeweils nur ein Kind neu aufgenommen. Bitte planen Sie vor Ihrem Arbeitsbeginn genug Zeit für die Eingewöhnung ein.

Unsere Erfahrung zeigt, dass sie schneller und problemloser vonstatten geht, wenn man unter keinem Zeitdruck steht. Die Eltern sollten, wenn ihr Kind in der Krippe ist, egal ob zum Eingewöhnen oder normal, immer für uns telefonisch erreichbar sein.

Das Krippenpersonal entscheidet über den Verlauf der Eingewöhnung und den Zeitpunkt, an dem die Eingewöhnung abgeschlossen ist. Zu beachten ist, dass auch nach einer "erfolgreichen" Eingewöhnung Phasen der Unlust und/oder des Fremdelns bei den Kindern auftreten können.

Die Eingewöhnungszeit startet mit Vertragsbeginn. Kinder und Eltern sollen die Einrichtung kennen lernen und sich mit unserem Tagesablauf, Regeln, Spielsachen, Räumlichkeiten und Aktivitäten vertraut zu machen.

Zeitlicher und methodischer Ablauf:

Zu Beginn besucht das Kind einige Tage gemeinsam mit Mutter oder Vater für ca. 1 Stunde die Gruppe. In der Zeit, die Sie zusammen mit Ihrem Kind in der Gruppe verbringen, sollten Sie einige Punkte beachten:

Verhalten Sie sich möglichst passiv. Bespielen Sie Ihr Kind nicht, aber versuchen Sie auch nicht es wegzuschicken. Beschäftigen Sie sich nach Möglichkeit nicht mit anderen Kindern, um das Aufkommen von Eifersucht bei Ihrem Kind zu verhindern. Die gemeinsame Zeit in der Gruppe gibt den Eltern Einblick in unseren Umgang und unsere Arbeit mit den Kindern. Sie lernen uns dadurch kennen und können so das für die Zusammenarbeit nötige Vertrauen aufbauen. Dadurch fällt es Ihnen leichter hinter der Entscheidung zum Krippenbesuch zu stehen.

Nach einigen Tagen, wenn das Kind erste Kontakte zum Gruppenpersonal aufgenommen hat, werden die Eltern für ca. 10 Minuten aus dem Zimmer geschickt.


Wichtig ist dabei, dass die Eltern sich von Ihrem Kind verabschieden. Das Kind soll dabei lernen, das die Eltern jetzt gehen und es sich darauf verlassen kann, dass sie später wiederkommen.

Die Eingewöhnungszeit geht fast nie ohne Tränen vor sich. Dies ist eine natürliche und gesunde Reaktion ihres Kindes auf die neue Situation. Manchmal hilft es auch, wenn die Eltern sich daran erinnern, wie sie sich an ihrem ersten Arbeitstag gefühlt haben. Ihr Kind hat jetzt die gleichen Gefühle und kann sich aber nicht erklären, warum es jetzt plötzlich bei Fremden bleiben soll und seine Eltern gehen.

Es ist wichtig, dass die Eltern trotzdem das Zimmer verlassen, auch wenn Ihr Kind beim Abschied weint oder schreit. Je unsicherer die Eltern beim Verabschieden sind und es weiter hinausziehen, umso verunsicherter wird Ihr Kind und auch die anderen Kinder. Kinder spüren die Unsicherheit der Eltern sofort, welches das Eingewöhnen unnötig erschwert.

Die abgesprochenen Bring- und Abholzeiten müssen genau eingehalten werden. Hilfreich für das Kind kann es sein, etwas Gewohntes von zu Hause mitzunehmen (Kuscheltier, Flasche, Schnuller, Kuscheltuch, -kissen, Schlafsack).

Um das Erlernen "Mama/Papa kommt wieder" besser zu festigen ist es wichtig, nach dem Zurückkehren in die Gruppe auch wirklich sofort mit dem Kind nach Hause zu gehen selbst, wenn es gerade in ein Spiel vertieft war!

Die Zeit der Abwesenheit der Eltern wird dann kontinuierlich immer weiter gesteigert, bis sie Frühstück, Mittagessen und Schlafen umfasst.

 

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